Yoga ist ein ganzheitliches und universelles System, das Körper und Geist harmonisch entwickelt. Die positiven Wirkungen regelmäßiger Yogapraxis sind weitreichend: Von Stressabbau über Kräftigung der Muskulatur bis hin zu innerer Ruhe und Zufriedenheit.

Der Begriff Yoga (Sanskrit) kann als „Vereinigung“, „Integration“ oder „Anschirren“ des Körpers an die Seele zur Sammlung und Konzentration, bzw. zum Einswerden mit dem Göttlichen verstanden werden. Der Ursprung des Yoga lässt sich etwa 5000 Jahre zurück verfolgen und ist eine der sechs klassischen Schulen der indischen Philosophie. Ursprünglich war Yoga ein rein spiritueller Weg, der die Suche nach Erleuchtung durch Meditation zum Ziel hatte.

Es gibt viele verschiedene Formen des Yoga, oft mit einer eigenen Philosophie und Praxis. In Westeuropa und Nordamerika denkt man bei dem Begriff Yoga oft an körperliche Übungen, die Asanas oder Yogasanas. Ihr vorrangiges Ziel ist es, den Körper so zu kräftigen und zu mobilisieren, dass er möglichst beschwerdefrei über einen längeren Zeitraum im Meditationssitz (z. B. Lotossitz) verweilen kann. Mit der Zeit jedoch erkannte man die positive Wirkung der Körperübungen auf das gesamte Wohlbefinden des Menschen.

Yoga bietet eine umfassende Möglichkeit, körperliche und geistige Energien zum Fliessen zu bringen. Durch die Asanas (Körperübungen) wird der Körper gekräftigt und gedehnt, der Kreislauf angeregt und die inneren Organe massiert. Die Blutbahnen werden mit Sauerstoff versorgt, der Körper entgiftet und das Immunsystem gestärkt. Beim Ausführen der Übungen steht der gleichmässige Atemfluss im Vordergrund. Der Geist wird ruhig und mit dem Körper in Einklang gebracht.